Das Augenbad - eine kosmetischen Behandlung des Gesichts Verfasst am: 16.01.2009, 09:05
Von Zeit zu Zeit sollte der kosmetischen Behandlung des Gesichts am Abend deshalb eine Behandlung der Augen vorangehen. Da wären zunächst einmal das Augenbad und die Augenspülungen. Sie sind die ältesten Formen, die auch bei der Behandlung von Augenerkrankungen angewendet werden.
Wir machen es heute so: Sie kaufen sich eine Augenbadewanne und 2prozentige Borwasserlösung. Statt Borwasser kann man auch einen Absud von Petersilie verwenden (unbedingt durch ein Tuch seihen!). Sie setzen sich vor das Waschbecken, beugen den Kopf etwas vor, das betreffende Augenlid ist weit geöffnet. Nun drücken sie die kleine bis zur Hälfte gefüllte Augenwanne fest aufs Auge und lehnen den Kopf etwas zurück. In dieser Haltung wird das Lid 2 bis 3 Millimeter abwechselnd geöffnet und geschlossen (zwinkern!). Dieses Bad kostet so wenig Zeit, dass man es jeden Abend durchführen sollte. Nach den Bädern werden die feuchten Stellen um die Augen vorsichtig trokkengetupft, danach wird eine Nährcreme eingeklopft. Sorgen Sie dafür, dass die Augenbadewanne peinlich sauber ist; denn sonst spülen Sie sich Schmutzteilchen ins Auge, die zu schmerzhaften Entzündungen führen können.
Das Borwasser kaufen Sie bitte nur in kleinen Mengen ein; wenn es über längere Zeit steht, kristallisiert es aus.
Ganz nebenbei: Das ideale Reinigungsmittel sind unsere Tränen. Bei Reizzuständen ist jedoch die Selbstreinigung in hohem Maße beansprucht oder gestört. Sie sollte durch eine mechanische Prozedur gefördert werden.
Kinder weinen in den ersten Wochen tränenlos. Später weinen sie oft nicht aus einem inneren Bedürfnis heraus — sie wollen nur ihre Umgebung durch Tränen beeinflussen.
Männer »weinen nicht«, weil man ihnen von klein auf eingeprägt hat, Weinen sei unmännlich. Allerdings machen einige romanische Völker hier eine Ausnahme. So ist es den Franzosen, Italienern, Portugiesen und Spaniern durchaus »erlaubt«, ihre seelische Erschütterung in Tränen aufzulösen.
Ein kanadischer Wissenschaftler, der sich eingehend mit diesem Spezialgebiet beschäftigt hat, gelangte zu der Überzeugung, dass das Weinen unter — die angenehmen Empfindungen einzureihen ist. Er betrachtet es nicht nur als heilsam, sich einmal richtig auszuweinen, er stellte auch fest, dass der quälende Zustand für einen, der weinen möchte und nicht kann, krankhaft sein kann. _________________