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madeleine





Gepflegte Zähne sind ein Aushängeschild
Verfasst am: 24.01.2009, 07:17

Sie sollen ausführlich behandelt werden, denn sie sind äußerst wichtig für unsere Gesundheit. Über die Folgen, die durch schadhafte Zähne entstehen können, ist bereits sehr viel gesagt worden. Zu der primären Funktion des Gebisses als Kauorgan gesellen sich zwei sekundäre: die ästhetische Wirkung der Zähne und ihr Anteil am Aufbau und der Form des Gesichts.

Der spezifische Akzent des Mundes ergibt sich aus Kontrasten: roten Lippen, weißen Zähnen. Das Rot der Lippen und die Farbe des Teints geben dem Gebiss beim Sprechen und Lachen einen immer wechselnden Rahmen. Dieser ästhetische Effekt ist reizvoll und verliert nie seinen Zauber. Allerdings — und das ist die Voraussetzung — muss der Mund, wie bereits gesagt, gut gepflegt sein. Mund, Lippen, Zähne — diese Dreiteilung in der Wirkung des Antlitzes darf nie gestört werden. Also müssen wir uns diese Wirkung erhalten. Wie geschieht das bei den Zähnen? Fragen wir anders: Was ist falsch? Was ist richtig? Eigentlich müssen die Zähne nach jeder Mahlzeit geputzt

werden, auf alle Fälle sollte man nie zu Bett gehen, bevor auch der Mund richtig versorgt ist.

Am besten ist es, wir benutzen mittelharte Zahnbürsten. Man bürstet die Zähne nicht nur waagerecht, sondern immer auch von Rot nach Weiß — vom Zahnfleisch zu den Zähnen hin.

Bürsten Sie die Zähne auch von innen. Dabei wird gleichzeitig das Zahnfleisch massiert. Das Gurgelwasser darf weder heiß noch kalt, sondern soll etwa lauwarm sein.

Es genügt längst nicht, statt des Zähneputzens, einen Apfel zu essen. Zwar massiert der Apfel etwas das Zahnfleisch, aber die Reinigung der Zähne kann er nur höchst mangelhaft besorgen. Außerdem greifen Obstsäuren, wenn sie im Munde bleiben, den Zahnschmelz an.

Es ist irrig zu glauben, Milchzähne brauchten nicht gepflegt zu werden. Ein zu früher Verlust der ersten Zähne hemmt das Kieferwachstum. Auf diese Weise wachsen die zweiten Zähne zu eng und können schlecht gereinigt werden.

Beugen Sie vor: Pflegen Sie regelmäßig Ihre Zähne, suchen Sie jährlich zweimal den Zahnarzt auf, auch wenn Sie keine Beschwerden haben, und ernähren Sie sich richtig. Beginnen Sie das bereits bei Ihren Kindern. Die Zähne müssen etwas zum »Beißen« haben: Vollkorn- und Knäckebrot, rohes Obst, Möhren und anderes Gemüse. Diese harte Kost reinigt das Gebiss zusätzlich, fördert die Durchblutung der Mundschleimhaut und regt die Speicheldrüse an.

Zuviel Schleckereien dagegen schwächen den Zahnschmelz. Und gibt es abends noch ein »Betthupferl«, dann müssen danach unbedingt die Zähne geputzt werden.

Auch Massage gehört zur Zahnpflege. Allerdings muß das Zahnfleisch gesund sein. Ist es stark gerötet und blutet es öfter, dann gehen Sie sehr bald zum Arzt. Er wird die Ursache feststellen.

Gesundes Zahnfleisch massiert man so: Sie nehmen einige Tropfen Myrrhentinktur auf den Zeigefinger und reiben damit kräftig über Ober- und Unterkiefer sowie über den Gaumen. Das ungefähr zwei Minuten lang. Bei der Abendtoilette darf diese Massage nicht vergessen werden.

Schlohweiße Zähne garantieren durchaus nicht immer, dass sie gesund sind. Oft ist es Kalkmangel, der die Zähne durchschimmernd weiß erscheinen läßt. Gesunde Zähne haben eine leicht gelblicheFärbung. Sind die Zähne jedoch durch äußere Einflüsse (Nikotin!) dunkel gefärbt, dann hilft Ihnen der Arzt mit einem Spezialgerät, das völlig schmerzlos arbeitet.

Fast 75 Prozent der Bevölkerung zeigen Frühstadien der Parodontose. Dieser Zahnbettschwund (Freilegung des empfindlichen Zahnhalses), Schwellungen, Zahnfleischbluten, in extremen Fällen Zahnverlust, hat verschiedene Ursachen: Falsche Belastungen beim Kauen, Stoffwechselstörungen, Gefäßveränderungen usw. werden dafür verantwortlich gemacht. Auch die Einwirkung von Schadstoffen aus der Arbeitsumwelt (Säuren!), Fehlernährung und das Überangebot von Süßigkeiten und anderen Kohlenhydraten tragen zum schlechten Gebiß- und Zahnfleischzustand bei.

Im übrigen ist die Parodontose auch eine Begleiterscheinung des Alterns. Daher ist es sehr wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Unser Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Zahnheilkunde hilft uns umfassend dabei, bevor ernsthafte Schäden entstehen.

Zum gewissen Teil können auch wir selbst etwas gegen den Zahnbettschwund unternehmen. Das regelmäßige Zähneputzen geschieht ja nicht allein aus ästhetischen Gründen, es führt auch einen beharrlichen Kampf gegen den Verfall, hilft der Gesunderhaltung des Gebisses und erspart uns mancherlei Ärger und Schmerzen. Unsere klinisch erprobten Zahnpasten entfernen ja nicht allein den Zahnbelag (Plaque), sie wirken auch antibakteriell und halten das Zahnfleisch straff und gesund.
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Tags: zähne, gesundheit, knäckebrot, wirkung, zähnen

 
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