Gymnastikübungen für die Beine Verfasst am: 17.01.2009, 00:23
Weder zu dicke noch zu dünne Beine sind schön. Dünne Beine kräftigt man durch Laufübungen, Radfahren, Wassertreten und Massagen.
Mit dicken Beinen wird die Sache schon etwas schwieriger.
Hier gilt es zunächst einmal feststellen zu lassen, ob es sich um wäßrige Aufschwemmung oder um Fettpolster handelt. Bei den Aufschwemmungen muß ein Arzt zu Rate gezogen werden. Gegen das Fett helfen die folgenden Trainingspunkte:
Stellen Sie sich vor, Sie säßen in einem Boot. Die Beine sind lang gestreckt. Leicht stützt sich der rechte Arm auf. Nun schaukeln Sie von rechts nach links. Immer hin und her. Das geschieht so lange, bis Sie sich auf den linken Arm aufstützen müssen.
Diesmal stehen Sie aufrecht mit seitwärts ausgestreckten Armen. Die Beine werden jetzt abwechselnd gebeugt, angezogen — und wieder gestreckt. Etwas flotter bitte! Eins-zwei-eins-zwei ...!
Nun strecken Sie die Arme vorwärts und versuchen, die Beine bis zu den Fingerspitzen anzuheben. Und das zehnmal.
Nicht nur Tänzerinnen müssen auf Zehenspitzen gehen. Wer mit Storchenbeinen durchs Leben wandelt, sollte ebenfalls diese Übung durchführen.
Sie laufen morgens und abends mindestens 3 Minuten auf Zehenspitzen wippend durchs Zimmer. Hinterher setzen Sie sich auf einen Hocker und schütteln die Wadenmuskeln locker.
Drei erprobte Übungen für die Schenkel:
Sie knien. Die Arme sind schulterhoch nach den Seiten erhoben. Nun setzen Sie sich abwechselnd rechts und links neben die Unterschenkel. Beim Wiederaufstehen helfen Sie durch kräftigen Armschwung nach. Mindestens zehnmal nach jeder Seite.
Sie stehen aufrecht. Die Arme sind schulterhoch nach vorn ausgestreckt. Heben Sie sich auf die Fußspitzen, und gehen Sie langsam in die Knie. Die Schultern halten Sie dabei ganz zurück, das Gesäß ist eingezogen. So federt der Oberkörper nur durch die Kraft der Beinmuskeln wippend auf und ab. Versuchen Sie es bitte fünfmal.
Froschhüpfen: Mit geschlossenen Knien und Füßen in die Hocke gehen. Die Hände werden weit nach vorn gestreckt und aufgestützt. Nun springen Sie mit den Beinen an die Hände heran. Im Sprung bleiben die Beine gestreckt.
Auch Knie, Waden und Beingelenke dürfen nicht vergessen werden. Zunächst eine Übung für die Knie:
Sie sitzen auf einem Hocker und schieben die geballten Fäuste unter die Oberschenkel. Damit erreichen Sie, dass die Füße über dem Boden baumeln. Jetzt beginnen Sie das Pendeln: erst vor- und rückwärts, dann seitwärts. Zum Schluß versuchen Sie einige Kreise. Beachten Sie bitte, dass diese Bewegungen nur aus dem Kniegelenk heraus erfolgen. Diese Übung kann beliebig oft ausgeführt werden.
Die folgende Übung löst nicht nur verkrampfte Waden, sie bekommt zugleich auch den Oberschenkeln recht gut:
Sie stehen aufrecht, die Arme sind locker in Schulterhöhe vorgestreckt. Nun recken Sie sich auf die Zehenspitzen und senken sich langsam in die Kniebeuge. Die Schultern werden dabei ganz zurückgenommen. Der Oberkörper muß allein durch die Kraft der Beinmuskeln federn. Bitte fünf- bis sechsmal wiederholen.
Sie stehen wiederum aufrecht. Der Bauch ist eingezogen, der Kopf hoch erhoben. Die Hände liegen auf den Hüften. Den rechten Fuß etwas vorstrecken und nun im raschen Wechsel mit der Ferse und der Fußspitze auf den Boden tippen. Das Bein ausschütteln — jetzt dasselbe mit dem linken Bein. Zehn- bis zwölfmal.
Eine Wohltat für verrostete Beingelenke: Vor Ihnen steht ein Stuhl mit Lehne. Ihre Hände liegen in den Hüften. Nun überkreist Ihr durchgestrecktes rechtes Bein die Lehne. Wieder zurück und noch einmal. Dasselbe dann mit dem linken Bein. _________________