Gymnastikübungen für Hals, Kinn und Schultern Verfasst am: 09.01.2009, 18:30
Hals und Kinn
Achselzucken: Heben Sie bitte die Schultern bis an die Ohrenhöhe. So bleiben sie 10 Sekunden. Nun entspannen Sie sich.
Rollen Sie Ihren Kopf um die Halsachse. Rechts und links herum, so weit Sie können. Die Schultern und der Oberkörper brauchen nicht abgebremst zu werden. Sie profitieren dann gleich mit.
Meist kommt das Doppelkinn von schlechter Kopfhaltung. Das hier angesetzte Fett vertreibt man nicht allein durch Kompressen und ein flaches Kopfkissen, es gibt dafür auch die folgende Übung: Sie stehen aufrecht und senken das Kinn auf das Brustbein. Mit einem raschen Ruck werfen Sie den Kopf rückwärts. Sechsmal täglich.
Zwischen diese Übung schieben Sie bitte die folgende ein:
Lassen Sie den Unterkiefer mit sehr kräftigem Ruck nach vorn schnellen. Sehen Sie dabei bitte nicht in den Spiegel — sonst endet Ihr Training in einem Heiterkeitsausbruch.
Kopfhängen: Sie liegen ausgestreckt auf dem Bett oder der Couch. Den Kopf lassen Sie über die Bettkante hängen. Völlig entspannen. Nun den Kopf heben, bis die Kinnspitze die Brust berührt. Dann wieder langsam senken. Sechsmal, bitte!
Zungenspiel: Schlagen Sie die Zunge rasch nach hinten, bis die Spitze beinahe das Zäpfchen berührt. Verharren Sie kurz, und
schnellen Sie die Zunge kräftig gegen die Schneidezähne. Dieser rhythmische Wechsel sollte oft am Tage trainiert werden.
Kopfstrecken: Auf den Bauch legen, die Arme ruhen neben dem Körper, die Beine sind leicht gespreizt. Den Kopf und die Schulterpartie jetzt leicht anheben, dabei den Hals sehr intensiv strecken. Die Arme in Schulterhöhe heben, bis fünf zählen — jetzt den Oberkörper wieder zur Anfangslage senken. Das fünfmal.
Die Schulter
Die berufstätige Frau — und auch der Mann! — weiß ein Lied davon zu singen. Viele denken im Eifer der Arbeit nicht mehr ans richtige Sitzen und Stehen.
Unbewußt wird der Kopf eingezogen, die Schultern werden gehoben — und was dabei herauskommt, ist ein Muskelkrampf. Wird die falsche Haltung schließlich zur Gewohnheit, streikt mit der Zeit auch noch die Wirbelsäule. Es ist höchste Zeit, etwas dagegen zu tun.
Stellen Sie sich auf die Zehenspitzen. Recken Sie die Arme hoch, ganz hoch, als wollten Sie die Nachbarin, die über Ihnen wohnt, an den Fußsohlen kitzeln. Lassen Sie jetzt die Arme sinken. Kurz entspannen und fünfmal wiederholen.
Diese Übung läßt sich überall durchführen: Während der verschiedensten Wartezeiten und natürlich auch bei Ihrem täglichen Morgentraining zu Hause. Lassen Sie Ihre Schultern fallen. Zunächst abwechselnd die linke und die rechte, dann beide zusammen. Das geschieht schnell und zügig.
Mit hochgestreckten Armen stehen Sie in Spreizstellung. Die Hände kreuzen sich hinter dem Kopf bei den Handgelenken. Die Handflächen weisen nach vorn. Während Sie den Kopf leicht neigen, dehnen sich Ihre Schultern, Arme und Hände. Das geschieht in kleinen Rucken, so, als ob die bereits vorhin erwähnte Nachbarin dabei wäre, Sie zu sich zu ziehen. Ganz langsam einziehen und entspannen. Drei- bis viermal hintereinander erfüllt die Übung bereits ihren Zweck.
Gerade hinstellen. Die Arme hängen locker. Nun beide Schultern hochziehen, so hoch, wie Sie nur können. Dann stoßen Sie mit einem energischen Ruck nach unten, und zwar ein wenig schräg nach hinten. Zehnmal wiederholen.
Sie stehen, die Arme sind eingewinkelt. Die Hände werden flach vor die Brust gelegt, so dass die Daumen unter den Achseln stecken. Jetzt schwingen Sie die Oberarme in winzigen kurzen Rucken aufwärts. Die Schulter unbedingt unten lassen und weder nach vorn noch nach hinten abweichen. Ebenso zurück, bis die Arme am Brustkorb liegen. Sechsmal wiederholen. _________________