Haarwäsche aber richtig Verfasst am: 08.01.2009, 01:02
Normalerweise wäscht man sein Haar mindestens alle 10 bis 14 Tage, fettiges Haar wöchentlich. Früher wusch man es ganz einfach mit Seife. Die Fettsäuren der Seife verbinden sich aber mit dem Kalk des Wassers und bilden eine feine Schicht, die das Haar matt und stumpf macht.
Heute verwenden wir für die Haarwäsche Shampoos, die schonend und gründlich reinigen und den Glanz.
Bereits vor dem Waschen kämmen und bürsten wir das Haar, um einen Teil des Staubes zu entfernen. Im Anschluss daran wird es mit lauwarmem Wasser gespült. Nun beginnt die Vorwäsche. Für die Anwendung der Reinigungspräparate (Shampoos usw.) liegt immer eine Gebrauchsanweisung bei. Bitte halten Sie sich daran! Nach der Verteilung des Waschmittels über dem Haar streichen Sie es ganz leicht in die Kopfhaut ein. Eine Ausnahme ist hier zu beachten: Schnellfettendes Haar, das sehr oft gewaschen werden sollte, dürfen
Sie nicht massieren, um die Talgdrüsentätigkeit nicht noch mehr anzuregen.
Nun folgt die zweite Spülung, und im Anschluss daran die zweite Wäsche. Diesmal entwickelt sich bedeutend mehr Schaum, da der größte Schmutz bereits entfernt ist.
Die dritte Spülung löst dann den letzten Waschmittelrest. Bevor Sie den Haarfestiger auftragen, muß das Haar gut gekämmt und gebürstet sein, sonst gibt es einen bösen Wirrwarr. Sie drehen Ihr Haar auf und nehmen dabei die für Sie geeigneten Wickler. Achten Sie aber gut darauf, dass die Spitzen der Haare nicht umgeknickt sind und der Haltegummi nicht zu straff sitzt. Nehmen Sie nach Möglichkeit keine Clips zum Befestigen, sondern Nadeln (gibt es in der Drogerie zu kaufen).
Alle diese raffinierten Handgriffe, die Sie Ihrer Friseuse »abgeguckt« haben, sind rein individuell. Einzelheiten würden hier viel zu weit führen.
Zum Trocknen sind angewärmte Frottiertücher für die Kopfhaut gesünder als Heißluftgeräte. Falls Sie ein Heißluftgerät benutzen, stellen Sie es auf lauwarm.
Damit die Zeit des Trocknens rascher vergeht, blättern wir einmal in der Kulturgeschichte des Haarschmuckes.
Die Babylonier und Assyrer waren in der Pflege ihres Haares wahre Meister. Die Mächtigen des Landes wickelten ihr Haar nach dem Range ihrer Stellung. Und da auch Frauen wichtige Funktionen ausüben durften, legten sie für ihre Amtshandlungen ganz besonderen Wert auf ihre Frisur. Damit sie sich jedoch von den Männern nicht allzu deutlich unterschieden, trugen sie als Amtszeichen kleine angeklebte Kinnbärte. _________________