Haarwuchs an den falschen Stellen Verfasst am: 05.01.2009, 21:07
Am falschen Platz ist er meist unbeliebt. Nicht nur im Gesicht, auch an den Beinen und in den Achselhöhlen wirkt üppiger Haarwuchs, zumal im Sommer, lästig.
Wie aber helfen wir uns selbst? Es gibt da mancherlei »Hausmittel«,
auf die noch viele schwören. Vollkommen "sind alle nicht. Zur Nachahmung können sie nur bedingt empfohlen werden. Einige bereiten Schmerzen, strapazieren die Haut, und wer zu Allergien neigt, sollte sie überhaupt nicht probieren.
Da wäre zunächst das Bleichen. Man betupft die Haare mit 2 prozentigem Wasserstoffperoxid, damit sie allmählich durch die bleichende Wirkung unsichtbar werden. Die Beine vertragen sogar eine 6 prozentige Lösung. Die Anwendung muß regelmäßig geschehen. Der Erfolg besteht hier ferner darin, dass die lästigen Haare nach und nach die Kraft verlieren. Empfindliche Haut braucht nach der Prozedur etwas Fettcreme.
Auch der gute alte Bimsstein hat manchmal an den Beinen geholfen. Allerdings verlangt er eine unempfindliche Haut. Man macht es so: Mit der Breitseite des Bimssteines reibt man in kreisenden Bewegungen die Beine ab. Davon werden die Haare nach und nach brüchig. Unter Wasser geht's leichter! Uralt ist die sogenannte arabische Methode. Bei normaler und fettiger Haut bringt sie manchmal etwas Erfolg. Das Rezept: Man erhitzt einen Eßlöffel Bienenhonig, vermischt ihn mit dem Saft einer halben Zitrone und trägt diese Mischung auf die störenden Haare auf. Nach dem Eintrocknen entfernt man das »Pflaster« kreisend mit den Fingerspitzen. Einzelne Härchen zupft man ganz einfach mit der Pinzette aus. Rasieren ist unbedingt abzulehnen! Darüber wissen alle Männer ein Liedchen zu singen; denn für ein bis zwei Tage ist es zwar wunderbar — dann aber wächst der Bart wieder flott und üppiger denn je. Ferner gibt es noch Enthaarungspasten und Tabletten. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Wie bereits zuvor gesagt: Alle diese Mittel und Mittelchen sind oftmals nicht allein mit Hautreizerscheinungen verbunden, sie können auch mancherlei Nebenerscheinungen hervorrufen, die auf alle Fälle unangenehmer sind als Hypertrichosis (vermehrter Haarwuchs). Das einzige Verfahren, das wirklich Erfolg verspricht und dabei ohne Schädigung der Haut vor sich geht, ist die Epilation. Hier zerstört der Arzt auf elektrischem Wege mit einer feinen Nadel die Haarpapille.
Wie entfernt man nun extremen Haarwuchs in der Achselhöhle, der bei dekolletierter Bekleidung oder am Strand häufig als störend empfunden wird? Am einfachsten sind hier kosmetische Präparate (z. B. Eva-Paste). Sehr wichtig ist es dabei, die Gebrauchsanweisung
genau einzuhalten. Nach dem Baden dürfen diese Pasten nie angewendet werden, da sie sonst ungehindert in die Poren eindringen und starkes Brennen verursachen können. _________________