Pflegetipps im Urlaub Verfasst am: 27.02.2009, 11:54
Das Haar
Naturgemäß nimmt auch Ihr Haar die veränderten Verhältnisse nicht so einfach hin. Also braucht es besondere Pflege. Am besten, Sie tragen in der Sonne einen leichten Strohhut und im Wasser eine Kappe. Sonne und Salzwasser trocknen das Haar stark aus und machen es spröde. Das gilt besonders für gebleichtes und gefärbtes Haar.
Bürsten Sie es zunächst noch mehr als bisher.
Überfetten Sie das Haar, so dass es durch eine Isolierschicht vor den ultravioletten Strahlen geschützt ist.
Nährpackungen (fertig beim Friseur oder in der Drogerie zu kaufen) geben stumpfem, ausgetrocknetem Haar wieder Leben.
Lassen Sie sich nicht gleich nach dem Urlaub eine Dauerwelle machen. Auch Blondieren oder Färben ist jetzt nicht empfehlenswert. Machen Sie Ihren Friseur auf Ihren See- oder Hochgebirgsurlaub aufmerksam, damit er der veränderten Haarstruktur Rechnung tragen kann.
Die Augen
Vernachlässigen Sie bitte am Sonnenstrand Ihre Augen nicht! Verzichten Sie lieber in der hellen Sonne auf das Lesen — sonst gibt es unweigerlich durch das Zusammenkneifen der Augen die bekannten Sommerkrähenfüßchen. Und wenn Sie dennoch den Krimi vorn Abend zuvor noch zu Ende lesen möchten, dann bedienen Sie sich einer Sonnenbrille. Allerdings darf es keine Modebrille mit farbigem Fensterglas sein, sondern eine, die Ihre Augen tatsächlich schützt.
Sommer im Gebirge
Diesmal führt Sie die Urlaubsreise in die Berge. Auch bei Wanderungen und Sonnenpausen im Mittelgebirge gilt etwa das gleiche wie an der See: erst akklimatisieren, dann der prallen Sonne aussetzen. Bei Wanderungen hat man zudem noch oft den Schutz des Waldes. Gefährlicher wird es erst über 2000 Meter Höhe. Hier ist wirklich Vorsicht am Platze. In diesen Höhen ist die Luft ganz erheblich dünner als auf Meereshöhe. Die Luft ist aber der Filter für alle Strahlen aus dem Weltraum. Das trifft auch für das Sonnenlicht zu, besonders für seine kurzwelligen Anteile: für die bräunenden ultravioletten Strahlen. Diese UV-Strahlen können nicht allein bräunen, sondern auch verbrennen.
Intensive Sonnenbestrahlung ist also hier für den Körper eine Strapaze. Sie waren aber in die Berge gefahren, um sich zu erholen. Demnach müssen Sie sich entsprechend schützen.
Wie bereits gesagt: sich zunächst an die veränderten klimatischen Verhältnisse gewöhnen, dann die gleichen Schutzmaßnahmen treffen wie am Strand.
Setzen Sie sich nicht stundenlang der grellen Sonne aus, geben Sie Ihrer Haut die richtige Nahrung und Pflege.
Verwenden Sie zur Abwechslung einmal keinen Lippenstift, sondern Lippenpomade, und verwenden Sie viel Zeit für Ihre Schönheit.
Auch das Gehen in Pumps und das Tragen von Shorts im Hochgebirge sind eine Gefahr für Ihren Körper.
Erholen Sie sich im Gebirge, laufen Sie viel, aber ohne Rekord, ruhen Sie sich zwischendurch im Liegestuhl aus, und denken Sie immer an den Schutz Ihrer Haut, die den Urlaub ebenso nötig hat wie sie selbst.
Sonne im Schnee
Braungebrannt und stolz auf Ihr gesundes Aussehen kehren die Urlauber vom Wintersport heim. Wenn man die Hautbeschaffenheit allein nach dem Bräunungseffekt beurteilen wollte, müßte man diesen Menschen ein erstklassiges Prädikat ausstellen. Vom kosmetischen Standpunkt sieht es sehr oft leider nicht so günstig aus. Warum? Morgens große Fettauflagen, tagsüber das gleiche und abends die ungenügende Entfernung des Fettes.' Fett ist gut — aber mit dieser vereinfachten Hautpflege ist es nicht getan.
Extreme Bedingungen der winterlichen Witterung — nachts minus 10 Grad, in der Mittagssonne 20 Grad plus — sind keine Seltenheit. Dazu kommen noch die verschiedenen Feuchtigkeitsgehalte der Luft und schließlich die Reflexion der Strahlen durch den Schnee.
Wie helfen wir unserer Haut?
Ganz langsam an die pralle Sonne und die besonderen winterlichen Bedingungen gewöhnen!
Ab und zu ist eine nährende Maske zu empfehlen. Das Rezept für eine Eigelbmaske: Zu einem halben Eigelb wird tropfenweise ein Teelöffel Öl gegeben, einige Tropfen Zitronensaft folgen, dann mit dem Pinsel auftragen. Die Maske braucht ungefähr 20 Minuten zum Einziehen. Nun mit lauwarmem Wasser abwaschen und das Gesicht (den Hals nie vergessen!) mit etwas Nährcreme einfetten. Eigelb enthält Vitamin A, verhindert also Verhornungsstörungen. _________________