Schöne Hände durch die richtige Pflege Verfasst am: 30.01.2009, 16:20
Unsere Hände stehen immer im Blickpunkt. Sie verraten oft, was das Gesicht verschweigt. Auch wenn Sie sich unbeobachtet glauben, enthüllen sie sorgsam gehütete Geheimnisse: Furcht, Nervosität, Ärger und Verlangen. Vor allem sieht man, ob eine Hand schwer arbeiten muss.
Ein altes Sprichwort sagt: Eine Hand wäscht die andere. Man kann es sogar wörtlich nehmen. Wenn wir die Hände pflegen, verleihen sie uns dafür einen Hauch von Frische und Wohlbefinden.
Handpflege ist kein Luxus — sie ist ein Gebot der Hygiene. Alle hier aufgeführten Ratschläge sind weder schwierig noch teuer. Versuchen und probieren Sie bitte, was davon Ihren Händen besondes wohltut, was sie schön macht und schön erhält.
Waschen Sie Ihre Hände mit lauwarmem Wasser, dem etwas Zitronensaft zugesetzt wird. Die Handbürste, nachhaltig benutzt, unterstützt außerdem die Blutzirkulation.
Wollen Sie Ihre Hände noch gründlicher behandeln, dann nehmen Sie nach dem Waschen eine Zitronenscheibe und reiben damit Fingerkuppen und Nagelränder ein. Waschen Sie nach einigen Minuten nochmals mit klarem Wasser nach, damit keine Zitronensäure im Nagelfalz und Nagelbett zurückbleibt.
Berufstätige und Hausfrauen, die ihre Hände besonders strapazieren, haben noch andere Helfer: Auch ihre Hände brauchen nicht aufgesprungen, rissig und zerfurcht zu sein.
Bimsstein tut Wunder; Gurkenschalenabreibungen erfrischen und heilen; das Wasser, mit dem eben Kartoffeln gekocht wurden, ins Waschwasser gegossen, bringt erstaunliche Erfolge.
Und gleich noch ein Rezept, das es in sich hat: Aus 5 gekochten, noch warmen Kartoffeln wird mit 5 Eßlöffel Milch ein Brei gerührt- Damit massiert man die Hände gut ein, nach 5 Minuten wird die Paste unter kaltem Wasser abgespült. Weiche und weiße Hände sind das verblüffende Ergebnis.
Einfacher wäre es natürlich, bei allen Arbeiten, bei denen die Hände besonders angegriffen werden, Gummihandschuhe zu tragen. Leider geht das nicht immer, und manche mögen es außerdem nicht. Gut ist dieser Schutzhandschuh auf jeden Fall - wenn man sich daran gewöhnt hat.
Und vergessen Sie bitte nie: Beim Abtrocknen der Hände schieben Sie vorsichtig mit dem Handtuch die Nagelhaut zurück - sie ist jetzt weich und locker. Das ist gleich ein Hilfsmittel für die folgende Maniküre:
Mit dem Waschen allein haben wir es nicht geschafft. Die Nachbehandlung setzt erst das Tüpfelchen aufs i.
Nach der Wäsche - die stets mit kaltem Wasser abgeschlossen werden soll - brauchen Ihre Hände unbedingt ein Pflegemittel, das den Hautschutz wiederherstellt. Zunächst ist es wichtig, die nassen Hände gut zu frottieren. Und nun probieren Sie, was Ihrer Haut am wohlsten tut.
Für die Nacht: z. B. Kräutervital- Vitaminöl, Handbalsam. Dazu kommt einmal in der Woche der »fettige Abend«. Die gründlich gewaschenen Hände werden dick (je nach Hautart!) eingecremt. Nun ziehen Sie ausgediente Baumwollhandschuhe über. Sie können jetzt eine Stunde lesen oder fernsehen, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Hände können außerdem ein warmes Ölbad (Sonnenblumenöl) bekommen. Danach mit einem weichen Tuch oder Zellstoff den Ölüberschuß von den Händen entfernen. _________________