Tipps für eine Morgenentspannung Verfasst am: 01.01.2009, 23:09
Der Wecker schrillt. Nun soll es Menschen geben, die mit einem Ruck aus den Federn springen. Andere finden nur stöhnend aus Morpheus' Armen in die Wirklichkeit. Für jene sei empfohlen: Nutzen Sie eine gewisse Anlaufzeit, bevor das Tagewerk beginnt.
Vielleicht nehmen wir uns ein Beispiel an einer Katze. Sie reckt und streckt sich zunächst genießerisch. Erst mit der einen Pfote, dann mit der anderen. Und schließlich dehnt sie sich schnurrend wie ein Gummiband. Der Katzenbuckel folgt. Das können wir auch.
Sie richten sich langsam hoch. Die Beine strecken sich zum Bettende. Die Arme recken sich nach vorn - so, als würden sie die Dunkelheit der Nacht weit von sich schieben. Jetzt greifen die Hände nach der Oberkante des Bettes. Die weit ausgestreckten Beine heben sich langsam hoch.
Nun legen Sie sich auf den Bauch, heben das Gesäß so hoch, wie Sie können, und rollen sich schließlich zur Entspannung auf die Seite.
Ein Blick auf die Uhr. Jetzt wird es ernst. Sie steigen aus dem Bett.
Wie wäre es mit Rumpfbeugen? Die Beine bleiben dabei gestreckt. Die Fingerspitzen versuchen die Zehen zu erreichen. Ziept es arg? Ein Zeichen, dass die Gelenke rosten.
Sie setzen sich auf die Hacken. Die Arme sind vorgestreckt. Nun versuchen Sie, aus dieser Haltung hochzuschnellen und wieder zurückzufedern. Die Hacken jedesmal fest berühren.
Sie stehen aufrecht. Die Arme nach vorn ausgestreckt. Jetzt heben Sie abwechselnd das linke und rechte Bein waagerecht hoch. Diese drei Übungen täglich zehnmal hintereinander ausführen! _________________