Tipps gegen Haarausfall Verfasst am: 17.01.2009, 09:59
Um es gleich zu sagen. Ein hundertprozentiges Mittel gegen den Haarausfall gibt es leider bis heute noch nicht. Machen Sie doch mal die Probe aufs Exempel und sehen sich den Drogisten oder Friseur an, der Ihnen ein »Wundermittel« gegen die Glatzenbildung anbietet. In vielen Fällen hat er selbst dort kahle Stellen, wo üppiger Haarwuchs gedeihen müsste. — Haarwasser allein genügt eben nicht.
Vermehrter Haarausfall kann viele Ursachen haben: akute oder chronische Krankheiten, starke Schuppenbildung, beginnendes Alter, Vererbung usw. Jedenfalls müssen, bevor ein Haarausfall behandelt wird, die Ursachen vom Hautarzt erforscht werden. Man verlasse sich da bitte nicht auf Vermutungen und althergebrachte Hausmittel.
Fallen die Haare bei Krankheiten aus, dann ist mit ärztlicher Hilfe und durch Anwendung kosmetischer Mittel (Spezialhaarwasser, Höhensonne, Blaulichtbestrahlung) sicher die vollständige Wiederherstellung des Haarkleides möglich.
Bei dem seborrhoeischen Haarausfall kann man die einzige sinnvolle Maßnahme ergreifen, die in der Bekämpfung des Erscheinungsbildes liegt: nämlich das tatkräftige Unterstützen der ärztlichen Maßnahmen, d. h. das Eindämmen neuer Schuppenbildung und das Entfetten des Haares.
Um Rückbildungen handelt es sich, wenn bei alternden Menschen die Haare dünner und dünner werden. Hier kann nur durch intensive Pflege der Verfall hinausgezögert werden.
Bei dem kreisförmigen Haarausfall, der nicht allein das Kopfhaar, sondern auch Augenbrauen und Bart, sogar die gesamte Körperbehaarung befallen kann, handelt es sich um eine krankhafte Erscheinung, deren Ursachen noch nicht geklärt sind. Manche Ärzte nehmen an, dass entzündliche Herde im Körper des Betroffenen vorhanden sind, andere vermuten seelische Schocks oder Störungen der Drüsen.
Ist die Glatzenbildung nachweisbar ererbt, dann besteht leider keine Möglichkeit, diese »Erbschaft« aus der Welt zu schaffen.
Ein wenig aufatmen werden zumindest die Frauen, wenn sie erfahren, dass nur 1 Prozent des weiblichen Geschlechts von einer Glatze bedroht ist — während über 20 Prozent der Männer an Haarausfall leiden- _________________