Was hilft gegen Hautflecken? Verfasst am: 07.01.2009, 22:04
Man unterscheidet braune und weiße. Beginnen wir mit den braunen; die es in vielen Farbnuancen von Gelbbraun bis Braun gibt. Man nennt sie mit einem Augenzwinkern »Altersflecken«. Hier handelt es sich um eine Pigmentvermehrung. Meist entwickeln sie sich um das 40. Lebensjahr auf beiden Händen und den Streckseiten der Arme. Auch die Männer bleiben davon nicht verschont. Für die Behandlung sorgt der Hautarzt. Doch wir selbst können vorbeugen und ihn unterstützen.
Stellen sich diese braunen Flecken (Cloasmen) im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Entbindung ein, verschwinden sie nach der Schwangerschaft von selbst.
Treten sie jedoch bei sehr jungen Menschen auf, sind meist Unterleibserkrankungen der Grund. Sind diese Leiden geheilt, so verblassen auch die Verfärbungen wieder.
Sie können aber auch durch Sonnenbäder entstehen, wenn ständig minderwertige Fette und Öle verwendet wurden. Aber keine Sorge: Alle diese in der Haut liegenden Pigmentfleckchen lassen sich beseitigen. Wichtig ist zunächst, dass man sie möglichst wenig der Sonne aussetzt, Parfüme und parfümierte alkoholische Wässer meidet. Eine Vitamin-A-Behandlung leistet weitere Hilfe. Dieses Vitamin ist ein Epithelschutzvitamin bei leicht verhornter Haut.
Schließlich seien noch die weißen Hautflecken, scharf umgrenzte, depigmentierte Hautstellen, erwähnt. Gegen diesen Pigmentschwund gibt es leider noch keine Mittel. Er befällt Handrücken, Unterarme, Hals und Gesicht. Auch die Haare sind stellenweise farblos. Es wird vermutet, dass diese Hautflecken durch eine zentrale Störung des vegetativen Nervensystems entstehen.
Wollen Sie diese weißen Flecken verschwinden lassen, dann verwenden Sie für diese abzudeckenden Stellen einen körperfarbenen Puder.
Völlig anders geartet sind die angeborenen Hautflecken — der Volksmund nennt sie »Muttermal«.
Sie entstehen durch Veränderung des Gewebes und zeigen öfter eine rote oder blaurote, hell- bis dunkelbraune Färbung. Sie treten an allen Körperstellen, auch im Gesicht auf. Hier kann nur der Arzt helfen. Er wird entscheiden, ob das Mal überhaupt entfernt werden kann und wie das geschehen soll. Niemals selbst daran »herumdoktern«! _________________