Was kann man gegen Akne tun? Verfasst am: 01.01.2009, 11:32
Man nennt sie »Crux Medicorum« (Kreuz der Medizin). Im Volksmund heißt sie ganz einfach Pickelkrankheit. Nur wenn sie von Anfang an nicht fachgemäß oder nur oberflächlich behandelt wird, kann sie unsere Lebensfreude beeinträchtigen.
Akne vulgaris tritt vorwiegend in der Entwicklungszeit auf, am häufigsten im Gesicht, an Brust und Rücken; eine andere Form der Akne (Rosacea) mit unscharf begrenzten Rötungen an Wangen, Nase, Kinn und Stirn, mit knotigen und pustulösen Erscheinungen in den mittleren Jahren. Über die Entstehung der Akne vulgaris war man sich lange Zeit nicht recht im klaren. Heute weiß man, dass sie durch Unstimmigkeiten im Stoffwechsel- und Hormonhaushalt ausgelöst wird. Eine Überproduktion der Talgdrüsen wird hervorgerufen. Mit den ausgeschiedenen und angetrockneten Sekreten vermischen sich abgestorbene Zellen und verstopfen die Follikelausgänge. So entstehen die Mitesser. Sie gelten als Vorboten der Akne. Im weiteren Verlauf bildet sich dadurch ein Nährboden für Hautbakterien. Die Akne ist da. Sie entsteht also ursächlich von innen. Daher muß sie auch von innen bekämpft werden.
Eines darf man nie und nimmer tun: sich kratzen! Man sollte auch keine noch so gut gemeinten »Hausmittel« anwenden und auf die »Eigenhilfe« der Natur vertrauen, sondern - wie bereits gesagt - unbedingt zum Arzt gehen. Und was bleibt uns selbst, um am Heilungsprozeß mitzuhelfen? Da wäre vor allem die Ernährung. Ernähren wir uns falsch, verändert sich der Hauttalg. Er wird dickflüssiger und verstopft die Poren. Gerade das muß bei Akne unterbunden werden.
So sieht die Speisekarte für die Aknediät aus:
Zu vermeiden sind Eier, fettes Fleisch, Räucher- und Wurstwaren, Schmalz, Kompotte, Kuchen, scharfe Gewürze, Alkohol, Kaffee, Nikotin, Schokolade, Kakao. Erwünscht sind Buttermilch, Obst, Gemüse, Salate (möglichst roh!), Haferflocken, Leinsamen- und Sonnenblumenöl, Apfeldicksaft (anstelle von Zucker!), Honig, Kräutertee, Butter, Margarine.
Damit es besser schmeckt, ißt gleich die ganze Familie diese Diät mit. Auch ihr kann es keinesfalls schaden, einmal nach diesem Speiseplan zu leben. Das spart obendrein Zeit und zusätzliche Belastungen der Haushaltkasse. _________________